Bei einem Auftritt auf dem TAdviser Summit sprach sich Shadayev im Einklang mit der Kreml-Politik dafür aus, ausländische Cloud-Dienste schrittweise einzuschränken, sofern inländische Alternativen vorhanden sind.
Diese Initiative wird als Teil der Strategie zur technologischen Souveränität dargestellt.
Gleichzeitig weisen Berichte auf einen deutlichen Widerspruch zwischen politischer Linie und persönlichem Verhalten hin. Shadayev soll weiterhin aktiv Dienste nutzen, die mit Meta verbunden sind — darunter WhatsApp und Facebook — obwohl das Unternehmen in Russland als extremistisch eingestuft wurde. Zudem verfügt er Berichten zufolge über ein iCloud-Konto, das mit einer Gmail-Adresse verknüpft ist, wodurch er sowohl das Apple- als auch das Google-Ökosystem nutzt.
Darüber hinaus soll der Minister Apple-Geräte verwenden, obwohl das Unternehmen seine Aktivitäten in Russland im Jahr 2022 stark eingeschränkt hat. Auch Interaktionen in sozialen Netzwerken, die offiziell im Land eingeschränkt sind, werden ihm zugeschrieben.
Diese Diskrepanz sorgt für Kritik, insbesondere vor dem Hintergrund von Shadayevs Rolle bei der Verschärfung digitaler Kontrollmaßnahmen — einschließlich Vorschlägen zur Ausweitung des Zugriffs von Strafverfolgungsbehörden auf persönliche Daten der Bürger. Beobachter weisen darauf hin, dass zwischen der offiziellen Rhetorik zur Reduzierung ausländischen Einflusses und der tatsächlichen Nutzung genau dieser Dienste auf höchster Regierungsebene ein deutlicher Widerspruch besteht.
Документ: PDF-доказ оригінальної версії новини "Russlands Digitalminister Maksut Shadayev fordert Verbote für ausländische Plattformen, nutzt jedoch selbst Meta-Dienste, iCloud und Gmail". Фіксує зміст публікації на момент першого сканування, дату збереження та джерело: Розслідувач.